Nachdem die COVID-19 Verordnung uns auch im Hochschulbereich betrifft, haben wir sie verständlich für euch zusammengefasst.

Universitäts-  und Hochschulverordnung:

§ 2: relevant für Studienanfänger: Wenn du statt der allgemeinen Universitätsreife deine einschlägige berufliche Qualifikation vorweist, kann es vorkommen, dass du dein Wissen durch Prüfungen belegen musst. Du hast nun ein ganzes Jahr mehr Zeit für diese Prüfung (nämlich bis zum Beginn des dritten Studien-Jahres).

§ 3: Wie ihr alle wisst gibt es Regeln bzgl. Prüfungen (zeitnahe zu den LVs, ausreichend Termine, Modalitäten zu LV Beginn bekannt gegeben), diese dürfen jetzt während des Jahres geändert werden ,wenn es organisatorisch und didaktisch erforderlich ist.
(Ihr dürft deswegen die Prüfung aber nicht öfters wiederholen).
Wir haben hier explizit ein Anhörungsrecht eingeräumt bekommen und werden uns bemühen, eure Interessen so gut es geht durchzusetzen!

Euch müssen mit dem neuen Prüfungstermin auch die neuen Modalitäten kommuniziert werden.

Ihr habt das Recht euch von der Prüfung abzumelden ohne Antrittsverlust, wenn sich deren Termin oder Modalität geändert hat.

Es darf durch “technische oder organisatorische Maßnahmen” überprüft werden, ob ihr schummelt! Werdet ihr erwischt, verliert ihr den Antritt.

Mündliche Prüfungen müssen protokolliert werden und ihr habt 6 Monate lang die Möglichkeit, (auf elektronischem Weg) Einsicht zu nehmen

Bei technischen Problemen (an denen ihr nicht schuld seid) wird die Prüfung abgebrochen und ihr verliert den Antritt nicht!

Die mündlichen Prüfungen sind nicht mehr öffentlich, aber ihr dürft eine Vertrauensperson mitbringen (entweder im Raum oder über elektronischen Weg).

§ 4: Dienst an der Gesellschaft ist ein valider Grund, das Studium zu unterbrechen!

§ 5: Wenn du auf eine kommissionelle Prüfung negativ bist, hat du das Recht, einmalig das Jahr zu wiederholen, wenn du glaubhaft machen kannst, dass es im Zusammenhang mit COVID-19 steht. (Bis jetzt besteht kein Rechtsanspruch darauf, nur ein Antragsrecht)

§ 6: Wenn du wegen COVID-19 deine Bachelor-/ Masterarbeit nicht fertigstellen kannst, kann die Abgabe soweit verschoben werden, wie du verhindert warst!

Studienförderungsverordnung:

§ 2: auch wenn Studierende im SS20 wegen COVID am Studium verhindert waren, besteht Anspruch auf Studienförderung.

§ 3: Wir tun so, als ob es das SS20 nie gegeben hätte, in Bezug auf Anspruchsdauer, Altersgrenze, verspäteten Studienwechsel. Weil wir so tun, als ob es das Semester nicht gegeben hat, muss der Studienerfolg ein Semester länger nachgewiesen werden.

Im Fall von einem Studienabschluss-Stipendium: Es kann ein Antrag auf Verlängerung der Förderdauer um bis zu 6 Monate gestellt werden, wenn glaubhaft gemacht wird, dass es wegen den Einschränkungen wegen COVID zu der Verlängerung kommt.